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Aktuelles über Füchse

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Wildtierschutz Deutschland: "Fuchsjger sind Tierquler"
Info von Admin am 03.10.2017, 19:54 Uhr

"Der Fuchs ist der am hufigsten gejagte Beutegreifer in Deutschland. Jedes Jahr werden etwa 500.000 Rotkittel von Jgern gettet. Bei allen Jagdarten werden dabei erhebliche Tierqulereien billigend in Kauf genommen."
Mallorcas Inselrat verbietet Jagd auf Landgtern
Info von Admin am 13.09.2017, 21:21 Uhr

Mallorcas Inselrat hat auf den von ihm verwalteten ffentlichen Landgtern die Jagd verboten. Damit wird die Tierwelt auf insgesamt 1.280 Hektar auf dem Gemeindegebiet von Escorca und Estellencs geschtzt. Als Begrndung fr den Beschluss nannte Umweltdezernentin Sandra Espeja unter anderem, dass auf diesem Weg Rckzugsrume fr wild lebende Tiere geschaffen wrden.
Fchse schtzen Menschen vor Lyme-Borreliose
Info von Admin am 12.08.2017, 13:05 Uhr

Rotfuchs: Grter Feind der Borreliose?
(Bild: whiskymac/flickr)
Sowohl in Europa als auch in Nordamerika steigt die Hufigkeit von Zecken bertragener Krankheiten seit Jahren an. Die bedeutendste dieser Krankheiten ist die Lyme-Borreliose, eine hartnckige Infektionskrankheit, die etwa zu starken Schmerzen, nerologischen Strungen und selbst bleibenden Organschden fhren kann.

Eine Studie aus den Niederlanden hat nun die schon lange verbreitete Hypothese besttigt, dass Fchse und andere musefressende Beutegreifer die Hufigkeit der Borreliose verringern knnen: Wo Fchse nicht bejagt wurden, zeigte sich, dass Muse sehr viel seltener von Zecken gebissen wurden als in Gegenden mit sehr intensiver Fuchsjagd. Da Muse das Hauptreservior fr Krankheitserreger wie die Lyme-Borreliose sind, sank dadurch der Anteil an Zecken, die die Borreliose bertragen - und damit das Infektionsrisiko fr den Menschen - erheblich. Grund dafr ist nicht etwa, dass Fchse Muse dezimieren, sondern vielmehr, dass die Anwesenheit von Beutegreifern die Aktivittsmuster ihrer Beutetiere verndert und dazu fhrt, dass sich Muse mehr in ihren Bauen aufhalten.
Prof. Reichholf: Jagdverbot im ffentlichen Interesse
Info von Admin am 12.08.2017, 12:39 Uhr

Der rennomierte Zoologe Prof. Josef Reichholf fhrt in einer Stellungnahme zur jagdlichen Befriedung von Privatgrundstcken aus, warum jagdfreie Flchen im ffentlichen Interesse sind: Wo die Jagd groflchig verboten ist, entwickelt sich die Natur prchtig, und Tiere sind leichter zu beobachten. Zudem ist das Nebeneinander von Mensch und Wildtieren konflikfreier. "Das hufig vorgebrachte Argument, eine Einstellung der Bejagung wre in einer dicht von Menschen besiedelten Kulturlandschaft nicht mglich, widerlegen die Gegebenheiten in Indien mit den gleichen oder sehr hnlichen Wildarten, wie sie auch bei uns vorkommen", so Reichholf. "Dass mehr als eine Milliarde Menschen praktisch ohne Jagd auf Wildtiere mit diesen zusammen leben knnen, drckt in aller Klarheit aus, dass es an der Grundeinstellung der Bevlkerung liegt, ob berhaupt gejagt wird, und wenn ja, wo und wie."
Rottal/Inn: 27 Hektar jagdfrei - aber erst ab 2022
Info von Admin am 12.08.2017, 12:33 Uhr

Josef Erbertseder war frher selbst Jger und Jagdvorstand. Ein jahrelanger Prozess, der von mehreren Vorfllen geprgt war, fhrte zu einem Sinneswandel. Heute kann er das Tten von Tieren nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren. Auf seinem landwirtschaftlichen Grund hat er gemeinsam mit seiner Ehefrau unberhrte Schutzzonen fr Wildtiere geschaffen. Auf den Wiesen und Bracheflchen finden Feldhasen, Rehe, Fchse sowie viele Vgel einen ungestrten Lebensraum.

Am 29.6.2017 gab das Landratsamt Rottal-Inn dem Antrag auf jagdrechtliche Befriedung der Grundflchen aus ethischen Grnden gem 6a Bundesjagdgesetz statt. Damit werden 27 Hektar Wiesen und landwirtschaftliche Flche zu einer Oase fr Wildtiere - immerhin 6 Prozent des Reviers der rtlichen Jagdgenossenschaft.

Allerdings tritt die Befriedung erst mit Ablauf des aktuellen Pachtvertrags im Jahr 2022 in Kraft. Das Ehepaar hat sich nun dazu entschlossen, gegen diese Regelung vor Gericht zu ziehen.
Untersttzungsaufruf: Petition zur Einschrnkung der Jagd vor wichtiger Marke
Info von Admin am 22.07.2017, 15:21 Uhr

Eine Petition zur Einschrnkung der Hobbyjagd von der Tierschtzerin Katja Ley befindet sich kurz vor der Marke von 50.000 Unterschriften. In der Petition wird unter anderem ein vollstndiges Verbot der Jagd auf Beutegreifer wie den Fuchs, auf Vgel und auf bedrohte Tierarten gefordert. Nun wurde ein Aufruf gestartet, um dafr zu sorgen, dass die Petition die wichtige Hrde berwindet.
CH: Initiative fordert Abschaffung der Jagd im Kanton Zrich
Info von Admin am 22.07.2017, 14:57 Uhr

Im Schweizer Kanton Genf wurde die Jagd bereits vor ber 40 Jahren per Volksentscheid abgeschafft - mit riesigem Erfolg: Die biologische Vielfalt hat seitem deutlich zugenommen; seltene Wasservgel sind zurckgekehrt, und wild lebende Tiere haben ihre bergroe Scheu abgelegt. Lediglich Wildschweine werden von staatlich bestellten Wildhtern bisweilen geschossen; andere Arten sind vollstndig vor menschlichen Nachstellungen sicher.
Fr den Kanton Zrich fordert einie Initiative nun ebenfalls die Einstellung der Jagd. Da das Stadtgebiet als Wildschongebiet selber bereits jagdfrei ist, wolle man denselben Status fr die gesamte Kantonsflche erreichen.
Luxemburg: Keine Zunahme des Fuchsbandwurms nach Jagdverbot
Info von Admin am 07.07.2017, 21:01 Uhr

In Luxemburg ist die Jagd auf Fchse seit 2015 verboten. In einer parlamentarischen Anfrage an Umweltministerin Carole Dieschbourg wollte der Abgeordnete Grard Anzia nun wissen, wie die Zahl der infizierten Fchse sich in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Aus der Antwort der Regierung geht hervor, dass Untersuchungen zufolge der Anteil infizierter Tiere konstant geblieben ist. Zurckzufhren sei dies auf die Tatsache, dass die Fuchsjagd grundstzlich keinen regulierenden Einfluss auf Fuchspopulationen besitze.
Berliner Senat: Fchse in Innenstadt "unproblematisch"
Info von Admin am 24.06.2017, 11:03 Uhr

Der Berliner Senat hlt das Vordringen vieler Fchse in die Innenstadt fr unproblematisch. Grundstzlich gehe von Fchsen keine vermehrte Gefahr aus, so die Senatsumweltverwaltung in einer Antwort auf eine CDU-Anfrage.
Allgu: Abschussgenehmigung fr Stadtfuchs zurckgezogen
Info von Admin am 18.06.2017, 10:20 Uhr

In Bad Grnenbach (Unterallgu) war fr einen Fuchs, der Menschen gegenber nur wenig Scheu zeigt, bereits eine Abschussgenehmigung erteilt worden. Nach Protesten der Bad Grnenbacher Brger wurde diese nun zurckgezogen. Brgermeister und Gemeindeverwaltung wollen die Situation frs erste "weiter beobachten".